Was zeichnet einen Tibet-Terrier aus?
Das Heimatland des Tibet-Terriers befindet sich hoch oben in den Bergen, ungefähr auf 4500 Höhenmetern. Die extremen klimatischen Bedingungen erfordern eine besonders robuste und widerstandsfähige Natur, andernfalls wären Tiere in diesen Lagen nicht überlebensfähig. Der Tibet-Terrier ist demnach auch nicht anfällig für Krankheiten. Meist reicht ein Besuch beim Tierarzt für die anfallenden Impfungen und die Vorsorgeuntersuchung einmal im Jahr.
Aufgrund seiner Herkunft kann dem kleinen Hund weder Regen, Wind, noch Schnee etwas anhaben und er liebt es bei jedem Wetter draußen herumzustreunen. Sein Fell bietet ihm Schutz - sogar vor zu hoher UV-Strahlung im Sommer. Der Körperbau des Terriers ist kräftig und muskulös und auf Grund seiner ursprünglich Aufgabe als Hütehund, hat er eine gute und ausdauernde Kondition, so dass er sein Herrchen mühelos auf langen Spaziergängen oder Wanderungen begleiten kann.
Das lange Haar, das dem Hund über die Augen fällt, bot ihm in seiner Heimat Schutz vor Sandstürmen und der Strahlung der Sonne, die in den Höhenlagen Tibets besonders intensiv ist. Außerdem bietet ihm sein doppelschichtiges Haarkleid Schutz vor Kälte, eisigen Winden, starker Sonneneinstrahlung, aber auch vor fliegenden Insekten, die in der Heimat des Hundes oft Überträger gefährlicher Krankheitserreger sein können. Die Farbe des Fells ist dabei recht mannigfaltig. Es reicht von reinweiß über weiß mit Flecken, cremefarben, grau, golden, schwarz mit und ohne weiße Abzeichen. Fast alles ist erlaubt - bis auf braun. So schreibt es zumindest der deutsche Rassenstandard vor. In seiner Heimat in Tibet gibt es allerdings auch braune Exemplare.