Sind sie nicht süß ?


Sommerspaß im Urlaub mit dem Tibet Terrier

Der Tibet-Terrier ist ein mittelgroßer Hund und wurde versehentlich mit der Rassebezeichnung Terrier benannt. In seiner Heimat heißt diese Hunderasse Tibet-Apso. Das wuschelige Fell, das auch über die Augen fällt, gibt ihm ein liebenswertes Aussehen und lässt sich regelrecht frisieren. Diese Hunderasse wird in Tibet als Wach- und Hütehund gehalten und das merkt man auch am Wesen der Hunde. Der Tibet-Apso ist teamfähig, familienfreundlich und seine Intelligenz erlaubt ihm schnelle Anpassung. Dieser Hund genießt in seinem Ursprungsland eine hohe Wertschätzung. So heißt es, dass Tibet-Terrier in Tibet nie verkauft wurden, weil sie heilige Hunde seien. Sie werden nur als besonderes Geschenk weitergegeben.

Wer so einen wuscheligen Liebling besitzt, wird die nötige Haarpflege gerne übernehmen. Die Haarpracht schützt den Hund vor Kälte genauso, wie vor Hitze. Trotzdem ist es für den Tibet-Terrier erholsam, wenn man in den heißen Sommermonaten zur Schere greift und ihm die Haare etwa um die Hälfte kürzt. So ist er weniger vom Gewicht des Felles belastet und fühlt sich leichter. Da dieser Hund über eine außerordentliche Sprungkraft und einiges Temperament verfügt, sollte man ihm viel Bewegungsmöglichkeit bieten. Er kommt ja aus dem Gebirge und bewegt sich auch bei Bergwanderungen leichtfüßig und gewandt.

Überhaupt ist der Tibet-Terrier auch ein idealer Begleiter für den Urlaub, ob das Ziel in kühlen oder warmen Ländern liegt. Wer mit dem Tibet-Terrier in Spanien Urlaub machen möchte, sollte Folgendes beachten:

Für die Mitnahme des Hundes in ein anderes EU-Land sind diverse Einreisebestimmungen zu erfüllen. Der Hund muss eindeutig identifizierbar sein. Entweder durch eine Tätowierung oder durch einen Mikro-Chip. Außerdem muss der Hund einen gültigen EU-Heimtierpass besitzen und gegen Tollwut geimpft sein. Über die genauen Erfordernisse sollte man sich mindestens ein Vierteljahr vor der Reise beim Tierarzt informieren, damit der nötige Impfschutz eventuell noch aufgebaut werden kann.

Natürlich muss man bei der Reise auch die Einreisebestimmungen für die Durchreiseländer beachten. Wer also mit einem Hund nach Spanien fährt, durchquert mindestens Frankreich. Nicht nur in Spanien, sondern auch schon in Frankreich gilt Leinen- und Maulkorbpflicht. Das Mitführen von Hunden ist im Strandbereich nicht erlaubt.

Beim Buchen der Unterkunft muss man angeben, dass der Hund mit im Zimmer untergebracht wird. Eine zentral gelegene FeWo in Madrid, in dem Hundehaltung erlaubt ist, findet man über das Internet. Hundefreundliche Hotels erlauben das Tier in den Zimmern, oft aber nicht im Restaurant- und Badebereich. Futterschüsseln und Wassernäpfe werden in vielen hundefreundlichen Hotels zur Verfügung gestellt. Für die Füllung der Näpfe sind allerdings Herrchen und Frauchen zuständig, das heißt, der Hund muss auf eigene Kosten verpflegt werden. Manche Hotels haben auch einen Tierarzt in der Nähe und bieten zusätzlich einen Gassi-Geh-Service an. Wer ein B&B (Bed and Breakfast) von privat in Barcelona mit Hund bucht, zahlt also nicht nur den Hundeaufpreis für das Hotel, sondern auch die Verpflegung seines Schützlings.

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt und seinen Hund mitnimmt, kann sich und dem Tier den Urlaub wesentlich erleichtern. Im Auto kann der Hund mit Brustgeschirr angeleint auf der Rückbank sitzen, während ein Tibet-Terrier wegen der Größe im Flugzeug im Frachtraum transportiert werden müsste. Im Auto lassen sich auch für den Hund sein gewohntes Futter, Spielzeug und eine Decke oder ein zusammenfaltbarer Schaumstoff-Hundekorb mitnehmen. Nicht zu vergessen sind auch die Plastikbeutel zum Entfernen des Hundekots.

Weil sich das Auto wie ein Treibhaus bereits bei wenig Sonne sehr aufheizt, sollte man den Hund nur über sehr kurze Zeiten im Auto alleine sitzen lassen. Natürlich müssen ausreichend Pausen gemacht werden, in denen sich der Hund erleichtern kann und Bewegung hat. Gemeinsame Spaziergänge helfen hier. Auch einen Kanister mit Trinkwasser sollte man auf die Reise mitnehmen, damit der Hund genügend Flüssigkeit zu sich nehmen kann. Wer sich rechtzeitig um alles Gedanken macht, wird mit seinem Tibet-Terrier viel Freude und Erholung im Urlaub haben.