Sind sie nicht süß ?


Wie der "Terrier" aus Tibet nach Europa kam

Als Terrier wurde er nur aus Versehen bezeichnet, denn zu Art der Terrier gehört der aus Tibet kommende Hütehund eigentlich nicht und er wird in seinem Herkunftsland auch nicht so bezeichnet. In Tibet trägt der aus dem hohen Gebirge stammende Hund vielmehr den Namen: Tibet-Apso oder Doki-Apso. Dort lebte er in Höhen um die 4500m und war für die Bewachung von Viehherden zuständig. Sein langes, zottiges Fell, das hierzulande meist übertrieben scheint, sind unsere Winter doch nicht allzu rau, verdankt er den Wetterbedingungen in seiner Heimat. Nebenbei, wer mal Lust auf extreme Wochenendreisen hat, kann auf wimdu entsprechende Möglichkeiten finden.

Tibet-Terrier lebten in einem Rudel bei der Herde und achteten darauf, dass kein Tier dieser Herde entkam. Entfernte sich eines der Tiere zu weit, wurde es von dem Hund wieder in seine Herde zurückgetrieben.

Mitte der Zwanziger Jahre wurde die Hunderasse zuerst in England, später dann in ganz Europa bekannt. Die ersten beiden Tiere, die europäischen Boden unter ihren Füßen hatten, gehörten wohl der englischen Ärztin Dr. Agnes Greig, die die Hunde als Geschenk der Dankbarkeit für ihre medizinischen Dienste von einer tibetischen Frau erhalten hatte. Die Ärztin war so begeistert von dieser Hunderasse, dass sie selbst eine Zucht mit tibetischen Hunden aufbaute, deren Beliebtheit sich schnell in ganz Europa verbreitete. Fälschlicherweise wurde der Name des Hundes, nämlich Terrier statt Apso, nicht korrekt übernommen.